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(Stand: Dezember 2006)
DSAB Ligaregeln
1. Allgemeine Regeln
1.1 Spielvariationen in den einzelnen Liga-Klassen
Bundesliga (BL) :
501 Double Out
16 Einzel best of five
4 Doppel best of three
Bezirksoberliga (BZO):
501 Double Out
16 Einzel best of five
4 Doppel best of three
Bezirksliga (BZ):
501 Double Out
16 Einzel best of three
4 Doppel best of three
A-Liga (A): 501 Double Out
16 Einzel best of three
2 Doppel best of three
B-Liga (B):
301 Masters Out
16 Einzel best of three
Doppel möglich
C-Liga (C):
301 Single Out
16 Einzel best of three
Teamgame:
wie die Spielvariante in den einzelnen Ligaklassen
best of one
1.2 Spielerqualifikation
1.2.1
Ligaspieler müssen Mitglied des deutschen Sportautomatenbundes e.V. (DSAB) sein. Anmeldungen über die Ligaleitung.
1.2.2
Spieler dürfen nur für das Team spielen, unter dem sie bei der Ligaleitung für die laufende Saison an-gemeldet sind. Hierzu müssen sie persönlich, auf der von einem VFS-Mitglied abgestempelten DSAB – Liga – Team – Anmeldung, unterschreiben. Wenn sich ein Spieler nachweislich in mehr als einem Team anmeldet, wird er für die Saison gesperrt.
1.2.3
Ein Spieler darf in der laufenden Saison das Team nicht wechseln. Ein solcher Wechsel ist erst zur darauf- folgenden Saison möglich.
1.2.4
Zu einem Team der niedrigeren Klasse dürfen nur maximal zwei Spieler wechseln, die in der Vorsaison in einer höheren Klasse spielten. Grundsätzlich darf ein Spieler, in der von ihm gespielten Saison zur nächsten Saison, nur eine Ligaklasse tiefer spielen. Grundlage ist die von ihm gespielte Ligaklasse (BL, BZO, BZ, A, B).Wenn ein Team einen Aufstiegs-platz erreicht hat, wird dieses Team und deren Spieler wie ein Team der nächst höheren Ligaklasse eingestuft.
1.2.5
Spielernachmeldungen in der lauf-enden Saison sind möglich. Aus-genommen der Zeitraum der letzten drei Spieltage. Der Spieler ist nur mit einem gültigen Ligaausweis / Team-karte spielberechtigt. Bei Nachmeldungen wird von der Ligaleitung eine Gebühr erhoben.
1.2.6
In der DSAB – Liga dürfen nur Spieler ab 16 Jahren teilnehmen, sowie Jugendliche nur in Übereinstimmung mit dem Jugendschutzgesetz in der jeweils aktuellen Fassung in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.
1.2.7
Komplette Teams dürfen nicht in niedrigere Ligaklassen einer anderen Liga wechseln. Auch wenn das Team / die Spieler eine Saison oder mehrere nicht spielen, dürfen das Team / die Spieler nicht abgestuft werden. Über Ausnahmeanträge entscheidet der DSAB.
1.2.8
Wechselt ein Team nach der Saison das Ligalokal, so bleibt der Ligaplatz im Liga-lokal. Nur wenn die Ligaleitung das wechselnde Team, in der von dem Team gespielten Ligaklasse unterbringen kann, darf dieses Team spielen.
1.3 Teamkapitäne
1.3.1
Jedes Team muss einen Teamkapitän benennen. Jeder Teamkapitän muss
seine Telefon-, Handynummer, e-Mail Adresse und Postanschrift der Ligaleitung mitteilen, damit er bei Bedarf zu erreichen ist.
1.3.2
Der Teamkapitän ist der offizielle Vertreter und einziger Ansprechpartner seines Teams. Er vertritt das Team bei allen Fragen zum DSAB Ligaspielbetrieb.
1.3.3
Der Teamkapitän ist für die Einhaltung der Ligaspielordnung durch jeden seiner Spieler verantwortlich.
1.3.4
Bei einem Ligaspiel muss der Teamkapitän auf dem Spielberichts-
bogen als Spieler 1 – 4 eingetragen werden. Spielt der Teamkapitän nicht, oder ist Ersatzspieler, muss für dieses Spiel ein anderer Spieler als Ersatz für den Teamkapitän bestimmt werden.
1.4 Sporttechnische Voraussetzungen
1.4.1
Gespielt wird ausschließlich an den vom DSAB anerkannten und für den Ligaspielbetrieb zugelassenen Löwen Dart Geräten mit Turnier Board (Single 20 Segment blau, double und triple Segment rot, Bull 25 / 50 Punkte)
1.4.2
Die Spieler dürfen ihre eigenen Darts benutzen, wenn sie den folgenden Spezifikationen entsprechen.
I. Sie müssen elastische Kunst- stoffspitzen haben, die ein Steckenbleiben in den Bohrungen des Boards ermöglichen.
II. Sie dürfen nicht länger als 16,8 cm sein.
III. Das Maximalgewicht beträgt 18 g (Produktionsbedingte Toleranzen von max. 5 % sind gestattet).
1.4.3
Die Abwurflinie muss an der dem Spieler zugewandten Kante 2,44 m zum Board am Boden angebracht sein. Sie ist parallel zum Board anzubringen. Zwischen Gerät und Boden muss ein Winkel von 90 Grad bestehen. Daher ist eine Messung des Diagonalabstandes Bull`s Eye – Abwurflinie erforderlich. Bei einer Höhe von 1,72 m des Bull`s Eys vom Boden ergibt sich ein Diagonalmaß von 2.98 m. Im Zweifel (z.B. unebener Boden) ist nur das Diagonalmaß ausschlaggebend. Eventuelle Korrekturen müssen vor Spielbeginn vorgenommen werden. Nachträgliche Reklamationen werden nicht berücksichtigt.
1.4.4
Das Board muss bei Ligaspielen mit der vom Hersteller vorgeschriebenen Watt-zahl beleuchtet sein. (R36 – 40 Watt Reflektorlampe E 27)
1.4.5
Der Charakter des Ligalokals muss zu einem Ligaspiel nicht verändert werden. Lautstärke der Musik, Standort des Sportgerätes usw.
1.5 Liga – Termine
1.5.1
Die DSAB Ligawettbewerbe können zweimal jährlich durchgeführt werden, und zwar:
I. Frühjahrssaison : letztmöglicher Meldetermin: 01. März des Jahres
II. Herbstsaison : letztmöglicher Meldetermin : 01. September des Jahres
Aus organisatorischen Gründen kann der ligainterne Meldeschluss von der Ligaleitung vorverlegt werden. Erst nach erfolgreicher ordentlicher Anmeldung beim DSAB kann eine Liga mit dem ersten Spieltag gestartet werden.
1.5.2
Spieltermine / Spielplan
Der jeweilige Spieltermin aus dem Spiel-plan ist verbindlich. Das Team, das nicht zum Spiel antritt, bekommt einen Punkt abgezogen. Findet ein Ligaspiel am jeweiligen Spieltermin nicht statt, setzt die Ligaleitung einen für beide Teams verbindlichen neuen Termin fest. Das Team, welches zum von der Ligaleitung festgesetzten Termin nicht erscheint, hat das Spiel in der
C Liga und B Liga 0:3 – 5:11 – 8:24
in der A Liga und B mit Doppel 0:3 – 5:13 – 10:26
in der BZ Liga 0:3 – 5:15 – 10:30
in der BZO und BL 0:3 – 5:15 – 14:42
verloren und ihm werden zusätzlich 2 Punkte abgezogen. Nur höhere Gewalt ermöglicht eine Ausnahme von dieser Regelung. Die letzten zwei Spieltage dürfen grundsätzlich nicht nach dem regulären Spieltag gespielt werden. Alle Spiele können vorverlegt werden.
2. Spielverlauf
2.1 Vorbereitung
15 Minuten vor dem offiziellen Spielbeginn ist das Dartgerät für das Gastteam reserviert. Wenn ein Team 30 Minuten nach der offiziellen Startzeit nicht angetreten ist, füllt der anwesende Teamkapitän einen Spielbericht mit seinen Spielern aus und sendet ihn an die Ligaleitung. Der Spielberichtsbogen (das weiße Blatt ist für die Ligaleitung – ein Durchschlag für das Gastteam – ein Durchschlag für das Heimteam) ist vor Spielbeginn auszufüllen. Nur anwesende Spieler dürfen eingetragen werden. Bis zur letzten Spielrunde dürfen Spieler nachgetragen werden (inkl. Teamgame). Es dürfen nur Spieler mit gültigen Ligaausweis / Teamkarte für das jeweilige Team spielen. Die Liga-ausweise / Teamkarten sind vor Spielbeginn von den Teamkapitänen zu kontrollieren. Im Zweifelsfall muss der Spieler sich mit einem Lichtbildausweis ausweisen.
2.2 Spielbeginn
2.2.1
Ein Team kann das Ligaspiel mit 3 Spielern starten. Der 4. Spieler muss spätestens zum Aufruf seines Spieles in der dritten Spielrunde anwesend sein. Ist der Spieler zu seinen Spielen nicht anwesend, hat er das Spiel 0:2 (BZO + BL 0:3) verloren. Die Ersatzspieler (5. + 6. Spieler) können bis zur letzten Spielrunde in den Spielberichtsbogen eingetragen werden. Im Spielberichtsbogen eingetragene Spieler dürfen nicht gestrichen oder geändert werden. Gespielt wird nach den Ligavarianten der ein-zelnen Ligaklassen, nach dem Spielplan des Spielberichtsbogens. (s. Pkt. 1.1 )
2.2.2
Während des gesamten Spiels ( inkl. Teamgame ), können die eingetragenen Ersatzspieler gegen eingetragene Spieler ersetzt werden. Dies ist auf den Spielberichtsbogen in dem dafür vor-gesehenen Feld zu vermerken. Ein aus-gewechselter Spieler kann grundsätzlich nicht wieder zurückgewechselt werden. Das Auswechseln ist jederzeit möglich, jedoch nicht während einer laufenden Spielpaarung. Die Einwechslung des zweiten Ersatzspielers gegen den ersten Ersatzspieler ist möglich.
2.2.3
Während der laufenden Saison darf ein Team zweimal mit 3 Spielern antreten. Beim zweiten Spiel mit 3 Spielern wird das Ergebnis gewertet, das Spiel wird disziplinarisch behandelt wie ein Nicht-antritt. (d.h. das Team wird disqualifiziert, wenn es ein weiteres Mal mit drei Spielern spielt, oder nicht antritt)
2.2.4
Jeder Spieler, der aufgerufen wird, hat sich unverzüglich an der Abwurflinie einzufinden. Beide Teamkapitäne überprüfen anhand des Spielberichtsbogens, dass die richtigen Namen auf-gerufen werden. Wenn ein aufgerufener Spieler nicht an der Abwurflinie erscheint, wird er von den beiden Teamkapitänen letztmalig aufgerufen. Wenn er dann immer noch nicht an der Abwurflinie erscheint, ist das Spiel 0:2 (BZO + BL 0:3) verloren. Die Spieler dürfen den Bereich der Abwurflinie nicht verlassen, bevor das Spiel beendet ist.
2.2.5
Beide Spieler haben bei Beginn darauf zu achten, dass die geforderte Spielvariante mit Optionen gestartet ist. Sollte vor Ende des Legs festgestellt werden, dass eine falsche Spielvariante oder Option eingestellt wurde, wird das Leg neu gestartet. Nach Beendigung des Legs mit einer falschen Spielvariante oder Option, wird das Leg normal gewertet.
2.2.6
Der Spieler des Heimteams beginnt das Spiel. Den 2. Satz beginnt der Spieler des Gastteams. Sollte ein 3. Satz erforderlich sein, wird die Start-folge mit einem Wurf aufs Bull´s Eye entschieden, wobei die Darts in der Scheibe stecken bleiben müssen. Fällt der Dart von der Scheibe, muss vom betreffenden Spieler nachgeworfen werden. Derjenige Spieler beginnt den 3. Satz, dessen Dart im Bull`s Eye (rot) steckt, oder diesem am nächsten ist. Ein im Bull steckender Dart muss herausgezogen werden, bevor der Gegner wirft. Treffen beide Spieler in das blaue Bull oder rote Bull`s Eye, wird der Wurf wiederholt.
2.2.7
Das Teamgame / Sudden Death, wird auf 4 Scores gespielt. Das Heimteam spielt auf Score 1 + 3, das Gastteam auf Score 2 + 4 League Modus (doppeltes Doppel ) . Jeweils 2 Spieler auf einen Score. Die Reihenfolge der Spieler bestimmen die Teamkapitäne. Gespielt wird die Spielvariante der Liga Best of one.
2.3 Spielablauf
2.3.1
Die Abwurflinie darf während des Wurfes nicht betreten werden. Es ist gestattet sich über die Abwurflinie zu beugen. Auch ein Abwurf neben der Linie ist – in ihrer gedachten Verlängerung – gestattet.
2.3.2
Alle drei Darts müssen in Richtung Board des Dartgerätes geworfen werden. (im Doppel im League Modus kann weitergedrückt werden.)
2.3.3
Alle Darts, die in Richtung Dartgerät geworfen wurden, gelten als geworfen, gleich ob sie punktemäßig registriert wurden, oder ob sie von der Scheibe fallen. Es darf auf keinen Fall nachgedrückt oder nach-geworfen werden. (Ausnahme 2.2.6 Wurf aufs Bull)
2.3.4
Jeder Spieler akzeptiert die vom Dartgerät angegebene Punktzahl. Können sich die Spieler im Zweifelsfall nicht einigen, entscheiden die Teamkapitäne.
2.3.5
Jeder Spieler hat vor dem Werfen der Darts darauf zu achten, dass das Dartgerät seine Spielernummer anzeigt. Wirft ein Spieler, während das Dartgerät die Nummer des Gegners anzeigt, ist das Spiel wie folgt fortzusetzen.
a) Hat der Spieler weniger als 3 Darts geworfen, wird das Gerät durch den Schalter „Start-wechsel “ in die richtige Stellung gebracht und der Spieler darf nur noch die verbliebenen Darts werfen. Der Satz wird dann normal fortgesetzt, d.h. der Gegner wirft nach erneutem Betätigen der „Startwechsel“ – Taste als Nächster.
b) Wirft der Spieler alle 3 Darts unter der Nummer des Gegenspielers bevor der Verstoß bemerkt wird, hat er seine Runde damit beendet und der Gegenspieler setzt nach zwei-maliger Betätigung der „Start-wechsel“ – Taste das Spiel fort.
2.3.6
Fouls können von den Teamkapitänen geahndet werden. Fouls sind:
a) ablenkendes Verhalten, während der Spieler wirft.
b) ständiges Übertreten der Abwurflinie.
c) absichtliches Verzögern des Spiels.
d) Missbrauch des Gerätes oder unsportliches Verhalten.
Wird auf Foul erkannt, hat der Gegner – unabhängig vom Spielstand –
das Spiel 2:0 (BZO + BL 3:0) gewonnen.
2.3.7
Sollte ein Gerät fortlaufend falsche Punktzahlen anzeigen, muss die Partie abgebrochen werden und die Ligaleitung ist zu verständigen. Das Spiel wird dann zu einem von der Ligaleitung festzulegenden Zeitpunkt nachgeholt. Der von der Ligaleitung festgelegte Termin ist für beide Teams bindend.
2.4 Spielabschluß
2.4.1
Nach der letzten Spielpaarung müssen die Teamkapitäne den korrekten Eintrag des Spielergebnisses kontrollieren und dieses durch ihre Unterschrift bestätigen. Sollte der Spielberichtsbogen nicht korrekt ausgefüllt sein, hat die Ligaleitung die Möglichkeit, die Teamkapitäne zu sperren oder das Spiel nicht zu werten.
2.4.2
Das Siegerteam ist dafür verantwortlich, dass das Ergebnis schnellstens der Ligaleitung mitgeteilt wird.
2.4.3
Der Spielberichtsbogen muss inner-halb, der zwischen der Ligaleitung und den Teamkapitänen vereinbarten Zeitraum, der Ligaleitung vor-liegen. Ansonsten kann das Spiel für die Siegermannschaft als verloren gewertet werden. Die Ligaleitung hat die Möglichkeit gegen den Teamkapitän eine Sperre auszusprechen.
2.4.4
Sollte es durch Nichtabgabe des Spielberichtsbogens zu einer unsportlichen Verschiebung der Rangliste kommen, besteht die Möglichkeit, mit Rücksprache des DSAB, den Teamkapitän zu sperren oder das Team zu disqualifizieren.
2.4.5
Sollte ein Team mehrfach den Spielberichtsbogen nicht pünktlich einsenden, kann die Ligaleitung in Absprache mit dem DSAB eine gesonderte Entscheidung treffen.
2.5 Nichtantritt
2.5.1
Tritt ein Team nicht an, so hat es das Spiel verloren (s.1.5.2) und es werden ihm zusätzlich 2 Punkte abgezogen.
2.5.2
Ein Team, welches 2 x nicht antritt, wird von der gesamten Liga disqualifiziert. Die bisher erzielten Spielergebnisse werden aus der Rangliste herausgerechnet.
2.5.3
Tritt eine Mannschaft aus unsportlichen Gründen nicht an, so können der Teamkapitän oder das ganze Team sofort disqualifiziert werden und für die nächste Saison gesperrt werden.
2.5.4
Tritt ein Team in den letzten drei Spieltagen einer Ligasaison nicht an werden ihm zusätzlich 5 Punkte abgezogen.
2.5.5
Um einen geordneten Saisonablauf zu garantieren, darf die Ligaleitung vor Saisonbeginn mit den Teamkapitänen und dem DSAB Ligafördernde – Maßnahmen festlegen.
2.6 Streitfragen
2.6.1
Streitfragen sind mit Hilfe der Ligaleitung zu klären. Proteste und Einsprüche zu einem Ligaspiel müssen auf dem Spielberichtsbogen vermerkt sein, sonst ist ein Protest oder Einspruch nicht möglich. Die schriftliche Ausführung des Protestes oder Einspruchs muss binnen 3 Tage an den Ligasekretär gesendet werden (Datum Poststempel zählt).Sonstige Proteste und Einsprüche müssen unverzüglich nach bekannt werden des Vorfalls schriftlich bei der Ligaleitung eingereicht werden. Proteste gegen die Abschlusstabelle / Rangliste sind nur 7 Tage nach der Veröffentlichung möglich (Datum Poststempel zählt).
2.6.2
Proteste und Einsprüche an den Bundessportwart sind schriftlich innerhalb von 8 Tagen nach Entscheid der Ligaleitung bei der DSAB Geschäftsstelle unter Einzahlung einer Protestgebühr von €15,00 per Scheck oder auf das Konto des DSAB e.V.
Kto. Nr: 53 000 204, BLZ 560 501 80 bei der Sparkasse Rhein – Nahe zu entrichten.
2.6.3
Entscheidungen des Bundessportwart können innerhalb 8 Tage nach Erhalt, schriftlich beim Schiedsgericht in der DSAB Geschäftsstelle unter Zahlung von € 30,00 angefochten werden. (Bankverbindung siehe 2.6.2) Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind endgültig.
3. Ligabildung
(Auf- und Abstieg)
3.1 Tabellenplatzierung
Die Platzierung in der Ligatabelle erfolgt nach folgendem Modus:
a ) Punktverhältnis
b ) Spielverhältnis
c ) Satzverhältnis
In der Regel steigt das erstplatzierte Team einer Ligagruppe in die nächst höhere Ligaklasse auf, das letztplatzierte Team in die nächst tiefere Ligaklasse ab. Der Auf – und Abstieg wird nach sportlichen Aspekten der jeweiligen Ligaergebnisse durch den Ligasekretär mit Abstimmung des DSAB (Bundessportwart) geregelt. Hierzu können Relegationsspiele angesetzt werden. Eine Ligagruppe besteht aus 6 bis 8 Teams. Besteht eine höhere Ligaklasse in einzelnen Gebieten noch nicht, so verbleiben die betreffenden Teams in ihrer z. Z. höchsten Ligaklasse.
3.2 Auffüllen von Teams
Fällt in einer höheren Ligaklasse ein Team aus irgendwelchen Gründen zur nachfolgenden Saison aus, so rückt das nächstplatzierte Team der darunter liegenden Ligaklassen nach.
3.3 Ausnahme von der 6 bis 8 Manschafts Regel
Fallen zur neuen Saison Teams aus, oder kommen neue Teams hinzu, die in der niedrigsten Ligaklasse ein Team - Defizit bzw. einen Überschuss verursachen, ist wie folgt zu verfahren.
3.3.1
Die oberen Ligaklassen setzen sich immer aus 6 bis 8 Teams zusammen.
3.3.2
Eine andere Anzahl von Teams ist nur in der C Liga zugelassen,
hier gilt jedoch:
a) maximal 8 Teams in einer Ligagruppe.
b) mindestens 4 Teams in einer Ligagruppe.
c) mindestens eine Ligagruppe mit 6 oder 8 Teams muss bestehen.
4. Strafen
Bei Verstößen gegen die DSAB Ligaregeln, oder Nichtachtung der DSAB Ligaregeln von Spielern, Teamkapitäne oder ganzen Teams, können in Absprache mit dem DSAB von der Ligaleitung Strafen ausgesprochen werden. Die Strafen sind Sperren, Disqualifikationen oder Punktabzüge.
4. Saisonende
Am Ende der Saison müssen alle Ligaausweise bei der Ligaleitung für die neue Saison geändert werden. Nichtabgabe der Ligaausweise kann zur Sperre führen. Die Teamkarten verlieren ihre Gültigkeit. Spieler sind nur beim zuständigen VFS-Mitglied spielberechtigt. Bei Missbrauch wird die gesamte Mannschaft disqualifiziert. Frühere Regeln
sind mit Herausgabe dieser Regel ungültig.
(Euro – Regeln Stand 17.11.1989)
Allgemeine Turnierregeln
1. Begriffsdefinitionen:
1.1 Wurf (Throw): alle Dartpfeile müssen nacheinander mit der Hand des Sportlers auf das Board geworfen werden. Ein Wurf besteht aus drei geworfenen Dartpfeilen (Ausnahme: es genügen weniger als drei geworfene Dartpfeile, um ein Leg zu beenden). Der Sportler kann auch auf einzelne Pfeile des Wurfes oder auf den gesamten Wurf verzichten. Er macht das Sportgerät für den nächsten Sportler spielbereit, indem er die "Spielerwechsel – Taste" drückt.
Der Wurf wird hinter der Abwurflinie ausgeführt. Mindestens ein Fuß muss dabei auf dem Boden sein, sofern körperliche Gebrechen dies nicht unmöglich machen (z. B. Rollstuhlfahrer).
1.2 Leg: Es besteht aus mehreren Würfen und ist das kleinste abgeschlossene Element eines Spieles.
1.3 Spiel (Game): ist die Begegnung zweier Sportler oder Teams (zwei Personen). Das Spiel ist dann beendet, wenn ein Sportler (oder Team) die vorher festgelegte Anzahl von Legs gewonnen hat.
1.4 Match: unter Match ist ein komplettes Mannschaftsspiel zu verstehen. Innerhalb eines Matches sind Spiele von Sportlern und Teams möglich. Ein Match ist sowohl die Begegnung von Mannschaften innerhalb einer Liga, als auch "Vergleichswettkämpfe" mehrerer Sportler mit dem Ziel, die "Gesamtspielstärke" zu ermitteln (als Summe der Einzelergebnisse aus allen Begegnungen).
2. Allgemeines
2.1 Pfeile:
Alle Spieler müssen Dartpfeile benutzen, die folgenden Spezifikationen entsprechen:
1. Sie müssen elastische Kunststoffspitzen haben, die ein Steckenbleiben in den Bohrungen des Boards ermöglichen.
2. Sie dürfen nicht länger als 15,3 cm sein.
3. Das Maximalgewicht beträgt 18 Gramm (Produktionsbedingte Toleranzen von max. 5% sind gestattet).
2.2 Die Abwurflinie:
Sie ist mit ihrer dem Sportler zugewandten Kante, in einem Abstand von 2,44m (waagrecht gemessen) zum Board am Boden anzubringen. Zwischen Gerät und Boden muss ein Winkel von 90° bestehen. Daher ist eine Messung des Diagonalabstandes Boardzentrum/Abwurflinie erforderlich. Bei einer Höhe von 1,72m des Boardzentrums (Bull) vom Boden ergibt sich ein Diagonalmaß von 2,98m. Im Zweifelsfall (z. B. unebener Boden) ist nur das Diagonalmaß (s. Skizze2) ausschlaggebend.
Die Abwurflinie ist parallel zum Board anzubringen. Ihre Breite ist nicht festgelegt. Die Abwurflinie darf während des Wurfes weder überschritten noch betreten werden. Es ist gestattet, sich über die Abwurflinie zu beugen. Auch ein Abwurf neben der Linie ist – in ihrer gedachten Verlängerung – gestattet.
2.3 Der Spielbereich:
Im Spielbereich dürfen sich während eines Spieles nur der im Wurf befindliche Sportler und ggfs. ein Mitglied der Turnierleitung aufhalten. Sein Spielgegner (aber auch sein Teamkollege) sowie sämtliche Zuschauer dürfen sich nicht im Spielbereich befinden. Der Spielbereich ist in Skizze 1 definiert.
Ausnahme: ist es aus räumlichen Gründen erforderlich, die Sportgeräte eng nebeneinander zu stellen, so darf der am "Nachbarsportgerät" im Wurf befindliche Sportler sich rücksichtsvoll im eigentlichen Spielbereich des anderen Gerätes aufhalten und bewegen (Pfeile herausziehen).
3. Grundregeln
3.1 Der Sportler steht beim Wurf hinter der Abwurflinie.
3.2 Pro Wurf stehen drei Dartpfeile zur Verfügung.
3.3 Ein Dartpfeil, der im Board steckt, aber nicht die elektronische Punktezählung auslöst, darf nicht manuell gezählt werden.
3.4 Wenn ein Dartpfeil vom Board abprallt, wird er als geworfen angesehen, egal ob Punkte damit erzielt worden sind oder nicht. Dieser Dartpfeil darf nicht noch einmal geworfen werden. Wenn ein Dartpfeil auf das Board trifft, bevor die grüne Lichtanzeige "Pfeile werfen" aufleuchtet, werden dafür keine Punkte angerechnet. Der Dartpfeil gilt als geworfen und darf nicht noch einmal geworfen werden.
4. Punktezählung
4.1 Dartpfeil, die neben das Board geworfen wurden (in den Auffangring, auf die Gerätefront oder sogar neben das Gerät) zählen Null Punkte. Diese Dartpfeile dürfen nicht noch einmal geworfen werden. Findet kein "Fehlwurfabzug „durch das Gerät statt, so muss der Sportler nach seinem Wurf auf die Start/Wechsel – Taste drücken, um das Gerät für den Wurf des Gegners bereit zu machen.
Dennoch hat derjenige Sportler, der seinen Wurf beginnt, darauf zu achten, dass das Gerät ihm Spielbereitschaft anzeigt (s. dazu auch 9. Sportgerätebedienung).
4.2 Der Sportler akzeptiert die vom Sportgerät angezeigte Punktezahl. Bei offensichtlichen Sportgerätestörungen bzw. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Sportlern entscheidet die Turnierleitung. Nur diese kann entscheiden, ob das Spiel wiederholt wird.
4.3 In den äußeren schmalen Ring geworfene Dartpfeile zählen doppelt, die in den mittleren schmalen Ring dreifach, die ins blaue Bull`s Eye 25 und die ins rote Bull`s Eye 50 Punkte.
4.4 Für die Spielvariationen 301 und 501 (ggfs. mit Zusatzoptionen) gilt: erzielt ein Sportler mehr Punkte, als nötig sind, um auf Null zu kommen, so ist dieser Wurf ungültig. Sein Punktestand wird wieder auf jenen zurückgesetzt, den er vor dem ungültigen Wurf hatte.
5. Beginn eines Spiels
5.1 Das Recht auf den ersten Wurf wird durch Werfen je eines Dartpfeiles ermittelt. Derjenige Sportler beginnt die Begegnung, dessen Dartpfeil im Bull`s Eye steckt oder diesem am nächsten ist. Ein im Bull`s Eye steckender Dartpfeil muss herausgezogen werden, bevor der Gegner wirft. Treffen beide Sportler in das blaue oder beide Sportler in das rote Bull`s Eye, so muss noch einmal ausgeworfen werden. Es wird nur einmal ermittelt, wer mit dem Spiel oder Leg beginnt. Das zweite Leg beginnt der Gegner. Die Reihenfolge ist einzuhalten. Es wird also nicht nochmals ausgeworfen.
6. Ausschreibung
6.1 Jeder Veranstalter soll eine Ausschreibung herausgeben, in der alle für den Sportler notwendigen Informationen enthalten sind.
7. Zeitablauf
7.1 Jeder Sportler ist verpflichtet, rechtzeitig zu seinem Spiel zu erscheinen. Erscheint er nach angemessener Zeit (z. B. nach zweimaligem Aufruf) - spätestens aber nach drei Minuten – nicht an der Abwurflinie, so hat er das erste Leg verloren. Erscheint er nach weiteren drei Minuten noch immer nicht an der Abwurflinie, so hat er das Spiel verloren.
8. Fouls
Sie können von der Turnierleitung mit Ausschluss geahndet werden.
8.1 Ablenkendes Verhalten, während ein Sportler wirft. Der Sportler, der gerade an der Reihe ist, darf die Abwurflinie nicht mehr verlassen, wenn er einen Dartpfeil geworfen hat.
8.2 Mehrmaliges Übertreten der Abwurflinie, bevor die Punktzahl des auf das Board geworfenen Pfeils angezeigt wurde.
8.3 Absichtliche Verzögerungen des Spiels.
8.4 Missbrauch der Sportgeräte, der Pfeile oder unsportliches Benehmen.
8.5 Während des Wurfes haben sich alle Spieler ruhig zu verhalten, und nur dem im Wurf befindlichen Sportler ist es erlaubt, an den Schiedsrichter Fragen zu richten. Es sind auch keine verbalen Hilfen durch andere Sportler, Zuschauer oder Funktionäre erlaubt.
8.6 Wird auf Foul erkannt, hat der Gegner – unabhängig vom Spielstand – das Leg, eventuell sogar das Spiel – gewonnen.
9. Sportgerätebedienung
9.1 Beide Sportler haben bei Beginn darauf zu achten, dass die geforderte Spielvariante mit Optionen gestartet wird.
9.2 Jeder Sportler ist dafür verantwortlich, vor dem Werfen der Pfeile darauf zu achten, dass das Gerät die Nummer des entsprechenden Sportlers anzeigt. Wirft ein Sportler, während das Gerät die Nummer des entsprechenden Sportlers anzeigt. Wirft ein Sportler, während das Gerät die Nummer des Gegners anzeigt, ist das Spiel wie folgt fortzusetzen:
a) Hat der Sportler weniger als drei Darts geworfen, wird das Gerät durch den Schalter Start/Wechsel in die richtige Stellung gebracht und der Sportler darf nur seine verbleibenden Pfeile werfen. Der Satz wird dann normal fortgesetzt, d. h. der Gegner wirft nach erneutem Drücken der Start/Wechsel – Taste als nächster usw.
b) Wirft der Sportler alle drei Darts unter der Nummer seines Gegners, bevor der Verstoß bemerkt wird, hat er seine Runde damit beendet und der Gegner setzt nach Drücken der Start/Wechsel – Taste das Spiel fort.
9.3 Sollte bei Optionen die entsprechende Taste versehentlich nicht gedrückt worden sein, so haben sich die Sportler wie folgt zu verhalten:
a) Sie informieren sofort die Turnierleitung und ersuchen um einen Schiedsrichter
oder
b) sie spielen weiter und achten darauf, der geforderten Option entsprechend, ihr Spiel zu spielen und zu beenden. z. B. bei "Double Out" bedeutet dies: beendet ein Sportler das Leg mit einer nicht doppelten Wertung oder kommt auf die Punktezahl 1, so hat er das Spiel verloren.
Gibt es nachträglich Uneinigkeiten, so können beide Sportler von der Turnierleitung disqualifiziert werden.
10. Rauchen, Trinken, Essen
Im Spielbereich besteht absolutes Rauch-, Trink- und Eßverbot.
11. Turnierleitung
Die Turnierleitung hat bei allen Unstimmigkeiten während des Turniers die Entscheidungsgewalt. Sie bestimmt, entsprechend den o. a. Regeln, den Turnierablauf. Sie ist verpflichtet, sich an die Regeln zu halten. Anweisungen und Entscheidungen der Turnierleitung sind unbedingt Folge zu leisten.
Es wird den Sportlern empfohlen, sich mit Fragen direkt und unverzüglich an die Turnierleitung zu wenden.
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